Geben Sie per Sprache nur frei, was auch ein Gast in Ihrem Haus schalten dürfte. Licht, Jalousien und Raumtemperatur gehören dazu. Alles, was Ihr Haus öffnet oder eine Sicherung abschaltet, gehört nicht dazu.

Warum diese Regel?

Ein Sprachassistent prüft nicht, wer spricht. Wer im Raum steht oder durch ein gekipptes Fenster ruft, kann einen Befehl geben. Bei einer Stehlampe ist das egal. Bei einer Haustür nicht.

Unkritisch

  • Licht ein, aus, dimmen
  • Lichtstimmungen
  • Jalousien und Rollläden
  • Raumtemperatur einstellen und abfragen
  • Energiewerte abfragen, zum Beispiel den Ladestand des Speichers

Besser nicht per Sprache

  • Haustür und Nebeneingänge
  • Garagentor und Hoftor
  • Alarmanlage scharf oder unscharf schalten
  • Alles, was im Fehlerfall Schaden anrichtet: Pumpen, Heizstäbe, Maschinen

Bedenken Sie auch die Jalousien im Erdgeschoss. Wer sie nachts von außen per Zuruf öffnen könnte, hat einen Sichtschutz weniger. In den meisten Häusern ist das kein Problem, weil ein Echo-Gerät von draußen nicht zu erreichen ist. Stellen Sie es trotzdem nicht direkt ans Fenster.

Zwei Schutzschichten in MFM Voice

Erstens: ein eigener Benutzer im Miniserver. Legen Sie in Loxone Config einen Benutzer nur für MFM Voice an. Geben Sie ihm ausschließlich die Räume und Funktionen frei, die Alexa steuern soll. Was dieser Benutzer nicht sieht, kann auch kein Sprachbefehl erreichen.

Zweitens: die Auswahl in MFM Voice. Nach dem Auslesen Ihres Miniservers entscheiden Sie für jedes Gerät einzeln, ob Alexa es sehen darf.

Alarmanlagen und Türsprechanlagen bietet MFM Voice gar nicht zur Freigabe an.

Wenn sich etwas ändert

Neue Mitbewohner, ein Umbau, ein neues Gerät: Sehen Sie die Liste der freigegebenen Geräte einmal im Jahr durch. So bleibt nichts freigegeben, was längst niemand mehr per Sprache schaltet.

Mehr zur Technik dahinter steht auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.

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