# Sprachsteuerung für ältere Menschen und Menschen mit Sehbehinderung im Loxone-Haus

Quelle: https://mfm-voice.com/de/ratgeber/sprachsteuerung-fuer-aeltere-menschen-und-menschen-mit-sehbehinderung

Autor: Felix Müller, Elektrotechnikermeister · Veröffentlicht am 10\. Oktober 2026 · Aktualisiert am 10\. Oktober 2026

Sprachsteuerung hilft dort, wo eine App schwer zu bedienen ist: Statt auf einem Display zu suchen, sagen Sie einen Satz. Damit das im Alltag klappt, braucht es einfache Namen, Gruppen für kurze Befehle und Routinen für Fragen in eigenen Worten. Ein Angehöriger oder der Installateur richtet alles einmal ein. Danach braucht niemand mehr die App.

## Was sich per Sprache erledigen lässt

Mit MFM Voice steuert Alexa die Geräte, die Sie aus dem Miniserver freigeben. Zum Beispiel:

- „Alexa, schalte das Wohnzimmerlicht ein.“
- „Alexa, fahre die Jalousie herunter.“
- „Alexa, stelle das Bad auf 22 Grad.“
- „Alexa, wie ist die Temperatur im Schlafzimmer?“

Für diese Sätze muss niemand ein Telefon in die Hand nehmen oder einen Bildschirm lesen.

## Einfache Namen

MFM Voice übernimmt Geräte und Räume aus dem Miniserver und schlägt einen Sprachnamen aus Raum und Gerät vor. Jeden Namen können Sie in MFM Voice ändern. Die Loxone-Konfiguration bleibt dabei unverändert.

Wählen Sie die Worte, die die Person selbst benutzt. Fragen Sie nach: Sagt sie „Stube“ oder „Wohnzimmer“? Sagt sie „Rollladen“ oder „Jalousie“? Ein Name, der zur eigenen Sprache passt, muss nicht gelernt werden.

Nach jeder Änderung gilt: „Alexa, suche nach neuen Geräten.“

## Gruppen: kurze Befehle genügen

Ordnen Sie in der Alexa-App die Geräte eines Raums und das Echo-Gerät, das dort steht, einer Gruppe zu, zum Beispiel „Wohnzimmer“. In diesem Raum genügt dann: „Alexa, Licht an.“ Der Raum muss nicht mehr genannt werden.

## Routinen: fragen wie im Gespräch

Manche Formulierungen gibt Amazon vor. Mit einer Routine legen Sie den Satz selbst fest. Eine frei formulierte Frage wie „Alexa, wie voll ist die Batterie?“ funktioniert, sobald dafür eine Routine angelegt ist. Der Weg in der Alexa-App: „Mehr“, dann „Routinen“.

Eine Routine kann mehrere Aktionen enthalten. So genügt ein einziger Satz für mehrere Schritte.

## Einmal einrichten, dann ohne App

Die Einrichtung ist eine Aufgabe für jemanden, der mit Apps gut zurechtkommt:

1. Konto bei MFM Voice anlegen und den Miniserver verbinden.
2. Geräte auswählen und benennen.
3. In der Alexa-App den Skill „MFM Voice“ aktivieren und Geräte suchen lassen.
4. Gruppen und Routinen anlegen.
5. Die wichtigsten Sätze gemeinsam ausprobieren.

Nötig sind ein Amazon-Konto bei amazon.de mit Alexa auf Deutsch, ein Echo-Gerät und Internet im Haus. Weitere Hardware braucht es nicht.

## Was ohne Internet bleibt

Ohne Internet funktioniert die Sprachsteuerung nicht. Taster, Loxone-App und Automatik arbeiten weiter. Die Sprache kommt also zu den Tastern dazu. Sie ersetzt sie nicht.

## Was nicht per Sprache freigegeben werden sollte

Ein Sprachassistent prüft nicht, wer spricht. Die Faustregel lautet deshalb: Geben Sie per Sprache nur frei, was auch ein Gast im Haus schalten dürfte.

- Tore und Türöffner geben Sie besser nicht frei. Eine PIN-Abfrage gibt es nicht.
- Alarmanlage, Türsprechanlage und Zutritt per Code oder NFC lassen sich mit MFM Voice nicht per Sprache steuern.

Empfohlen ist außerdem ein eigener Benutzer im Miniserver, der nur die Räume und Funktionen sieht, die Alexa steuern soll.

Alle Schritte von der Anmeldung bis zum ersten Befehl stehen in der [Anleitung zur Einrichtung](https://mfm-voice.com/de/einrichtung).

## Über den Autor

Felix Müller ist Elektrotechnikermeister und Inhaber der MFM Elektrotechnik e.K. in Wunstorf.

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